Identität geht Sinn voraus.
Identität geht Sinn voraus.
Alles beginnt beim Selbst
Die Philosophie der Sinn Ent-wicklung beginnt nicht bei der Frage, was ein Mensch erreichen, verändern oder aus seinem Leben machen soll. Sie beginnt bei dem, was bereits da ist: beim Selbst.
Das Selbst bezeichnet das ursprüngliche bewusste Sein und den eigenen Wesenskern eines Menschen. Es ist nicht seine Rolle, nicht seine Funktion, nicht sein Status und auch nicht seine Erfahrungen, die er im Laufe seines Lebens gemacht hat. All das kann sich verändern. Das Selbst liegt diesen Veränderungen zugrunde.
Der Mensch muss diesen Kern deshalb nicht erst erschaffen oder optimieren. Die entscheidende Aufgabe besteht darin, wieder unterscheiden zu lernen, was tatsächlich zu ihm gehört und was er im Laufe seines Lebens lediglich für sich gehalten hat.
Eins mit sich selbst sein.
Erst von diesem Ausgangspunkt aus werden Identität und schließlich auch Sinn verständlich.
SELBST
IDENTITÄT
SINN
Wenn wir uns für etwas halten, das wir nicht sind
Rollen, Erwartungen, Glaubenssätze, Verletzungen und Erfahrungen können zu Selbstdefinitionen führen, die nicht dem tatsächlichen Selbst entsprechen. Die Philosophie nennt diese übernommenen Selbstdefinitionen Identifikationen. Die daraus entstehende Entfernung zwischen Selbst und gelebter Identität bezeichnet sie als Entfremdung.
Ent-wicklung bedeutet nicht, jemand anderes zu werden
Ent-wicklung bedeutet, die Schichten zu lösen, die den Zugang zum Selbst verdecken.
Rollen · fremde Maßstäbe · Identifikationen
Das OKEION Denkmodell
Selbst → Identität → Sinn → Entscheidung → Verantwortung → Wirkung
Das Modell beschreibt einen Ordnungsweg. Es beschreibt nicht, wie Selbst oder Sinn entstehen.
Selbst – Wer bin ich in meinem ursprünglichen Wesen?
Identität – Wie definiere ich dieses Selbst?
Sinn – Wofür ist dieses Selbst da?
Entscheidung – Welche Richtung wähle ich?
Verantwortung – Bin ich bereit, ihre Konsequenzen zu tragen?
Wirkung – Was entsteht dadurch in der Welt?
