ÜBER MICH

Ich begleite Menschen nicht, weil ich Antworten gefunden habe. Sondern weil ich selbst Suchender war.

Viele Jahre habe ich funktioniert. Verantwortung übernommen. Leistung erbracht. Und trotzdem bleibt eine Frage:

Wofür eigentlich?

ÜBER MICH

Ich begleite Menschen nicht, weil ich Antworten gefunden habe. Sondern weil ich selbst Suchender war.

Viele Jahre habe ich funktioniert. Verantwortung übernommen. Leistung erbracht. Und trotzdem bleibt eine Frage:

Wofür eigentlich?

Mein Weg

Leistung war lange mein Maßstab

Ich habe lange geglaubt, dass Erfolg irgendwann das Gefühl erzeugen würde, angekommen zu sein.

Schon als Jugendlicher war Leistung ein großer Teil meines Lebens. Ich spielte eSport zu einer Zeit, in der kaum jemand wusste, was dieser Begriff überhaupt bedeutet. In Call of Duty 2 erreichte ich im 2on2 der EPS international Platz 28. Mit meinem eigenen Verein eXception-Gaming hatte ich mehrere Spieler und Teams, die weltweit zu den Bestplatzierten gehörten. Der Name war damals in der Szene bekannt.

Später wurde aus dem Gaming Musik. Ich stand als Rapper auf Bühnen, gründete meine eigene Plattenfirma, einen Verlag und ein Tonstudio und baute später ein Künstlermanagement auf. Zu Spitzenzeiten hatte ich fünf Künstler unter Vertrag und reiste durch Deutschland, um auf Bühnen Leistung abzuliefern. Gleichzeitig arbeitete ich weiterhin im Schichtdienst.

Drei oder vier Stunden Schlaf waren irgendwann normal. Leistung war normal. Funktionieren war normal. Die Jagd nach Erfolg, Geld und dem nächsten Ziel ebenfalls.

2018 absolvierte ich zusätzlich meinen Musikfachwirt. Während dieser Zeit starb meine Oma. Irgendwann war es einfach zu viel. Mein Körper zog eine Grenze, die ich selbst lange nicht gezogen hatte.

Bis hierhin und nicht weiter.

Ich hatte vieles von dem erreicht, von dem ich früher dachte, dass es mich zufrieden machen müsste. Erfolg. Anerkennung. Möglichkeiten. Projekte, die mir gehörten.

Glücklich war ich trotzdem nicht. Nicht einmal wirklich zufrieden.

Was folgte, war eine tiefe Depression.

Mein Arzt empfahl mir damals das Buch Den Schatten umarmen von Teal Swan. Über den darin beschriebenen Prozess begann ich, mich auf eine Weise mit meiner eigenen Psyche auseinanderzusetzen, wie ich es vorher nie getan hatte. Ich lernte nicht nur eine Methode kennen, die mir auf meinem Weg aus dieser Zeit half. Ich begann zu verstehen, wie viel in einem Menschen wirkt, ohne dass er sich dessen bewusst ist.

Und irgendwann stellte sich mir eine Frage, die zunächst ziemlich egoistisch klang:

Warum passiert das MIR?

Warum mir und nicht meinem besten Freund? Warum nicht meiner Schwester oder meinem Nachbarn? Warum bricht ausgerechnet mein Leben an dieser Stelle zusammen?

Aus dieser Frage entstand sehr schnell eine andere:

Wer bin ich?
Von "Warum passiert mir das?" zu:

Wer bin ich?

Warum ich diese Arbeit mache

Wenn das, was mir passiert war, ein Signal dafür sein sollte, dass ich gegen meine eigene Richtung gelebt hatte, dann musste ich verstehen, wer der Mensch eigentlich ist, dessen Richtung ich die ganze Zeit verfehlt hatte.

Und genau dort veränderte sich etwas Entscheidendes.

Ich begriff, dass ich niemand werden muss.

Ich bin bereits jemand.

Die Frage war nicht länger, wie ich mich verändern muss, um endlich irgendwo anzukommen. Die Frage war, was tatsächlich zu mir gehört, was ich im Laufe meines Lebens für mich gehalten hatte und wie ein Leben aussehen könnte, das meinem eigenen Wesen entspricht.

Diesen Weg gehe ich bis heute.

Und deshalb fühlt sich das, was ich heute tue, für mich auch nicht wie „Arbeit“ an. Es ist Selbst-verwirklichung. Ich verwirkliche etwas von dem, was ich selbst bin.

Dass ich Menschen dabei begleite, ihr eigenes Selbst zu erkennen, einen eigenen Maßstab zu entwickeln und daraus ihren Weg zu gehen, empfinde ich deshalb nicht als zufällige berufliche Entscheidung.

Es ist für mich selbst-verständlich.

Was mich ausmacht

Ordnung, Beistand und Exzellenz sind für mich keine Werte, nach denen ich versuche zu leben. Sie sind drei Begriffe für etwas, das sich durch mein Denken, mein Handeln und meine Arbeit zieht und für andere erlebbar wird.

ORDNUNG

Ich bringe Zusammenhänge in eine Form, in der das Wesentliche sichtbar wird.

BEISTAND

Meine Aufgabe ist es, Menschen darin zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu erkennen und zu gehen.

EXZELLENZ

Ich arbeite präzise, hinterfrage das Offensichtliche und gebe mich nur mit einer Antwort zufrieden, wenn sie trägt.

Was ich mitbringe

Systemischer Personal & Business Coach (ECA)
Systemische Begleitung von Menschen in persönlichen und beruflichen Entwicklungsprozessen.

High Performance Coach (HPC)
Erfahrung in der Begleitung von Menschen und Teams, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, Spitzenleistungen zu steigern und gleichzeitig die mentale sowie körperliche Balance zu wahren

Musikfachwirt (IHK)
Kaufmännische, organisatorische und kreative Perspektiven verbinden.

Langjährige Industrieerfahrung
Viele Jahre in der Automobil-Arbeitswelt, in denen Verantwortung, Leistung und Verbindlichkeit gelebter Alltag sind.

Persönliche Fragen

Woran merkst du, dass du ganz bei dir bist?

Wenn ich frei denken, gestalten und entstehen lassen kann, was meinem eigenen Wesen entspricht – ohne mich in eine fremde Form pressen zu müssen.

Was bedeutet Beistand für dich?

Beistand bedeutet für mich bei-stehen: unterstützend, nicht bewertend. Wie der Anker eines Bootes – man sieht ihn nicht immer, aber man weiß, dass er da ist.

Was möchtest du in deiner Arbeit niemals verlieren?

Die Leichtigkeit in dem was ich tue, die Achtung vor dem Vertrauen das Menschen mir schenken und den zwischenmenschlichen Kontakt.

Was bedeutet Erfolg für dich?

Früher bedeutete Erfolg für mich Anerkennung, Geld und Wohlstand. Heute ist Erfolg etwas, das folgt, wenn ich meinem Wesen folge.

Wer sich kennt und weiß, wer er ist,
versteht dadurch, wofür er da ist.